Samstag, 11. August 2012

Salz in der Suppe.

Wir alle arbeiten uns ab an unserer Vergangenheit und das heißt oft eben auch - an unseren Eltern. Das kann schmerzhaft sein, unangenehm, aber auch liebe- und humorvoll. So wie in diesem Trailer zu einem Film, den es hoffentlich bald geben wird:


In ihm berichtet der Kölner Michael Koslar, den ich seit gefühlten drei Erdzeitaltern kenne, von seinem Vater Dieter, einem Mann, der buchstäblich für den Radsport lebte. Dieter Koslar war kein Didi Thurau, kein Eddie Merckx, kein Jan Ullrich, aber gerade das Knapp-dran-Vorbeischrammen am richtig großen Ruhm macht ihn zu einem typischen Repräsentanten der viel zu vielen Sportler, die im Streben nach dem Erfolg alles, wirklich alles, hinten anstellen. Sogar die eigene Familie.

Ich finde es sehr schön, dass in den knapp fünf Minuten des Videos dennoch ganz viel Zuneigung zu diesem verrückten, knorrigen, eigenbrötlerischem Menschen aufscheint, der Dieter Koslar gewesen zu sein scheint.

So oder ähnlich dürfte es vielen gehen, wenn sie von ihren Eltern sprechen.

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