Donnerstag, 30. August 2012

I Smell Winter.

Kragen aus echtem Schaffell und Wollfutter: Schöne, richtig dicke und warme B 10 Replica von den Pike Brothers. Der Winter kann kommen.






Schöne Details. Leider war das Lederband am Talon-Zipper sehr dünn und billig wirkend, deshalb habe ich es durch ein stabileres Lederbändchen ersetzt. Ich überlege, die Jacke ein wenig zu customizen: Der USAAF-Patch wurde mitgeliefert, das zweite Abzeichen ist ein Original.

Die B-10 im Einsatz:

Montag, 20. August 2012

A Day At The Races.

Porsche Carrera Cup, Lauf Nr. 10, Nürburgring. Noch nie habe ich in der Eifel so ein Wetter erlebt - der Ring ist ja sonst für konstante Wetterwechsel bekannt, aber an diesem Wochenende war er nur konstant. Und zwar heiß. Selbst das ansonsten obligatorische Sweatshirt zur Abwehr eventueller Schneeschauer blieb im Kofferraum des Porsche-Hochgeschwindigkeits-Taxis.


Last Exit Nürburgring.

Kaffeetankstelle morgens um sieben.

Mit ohne Füße.

Arbeitsplatz, klimatisiert.

Stilleben mit Spoiler.

DTM-Truckparade.

Winner.

Im Schatten der Burg.

Donnerstag, 16. August 2012

16.8.1977


Heute vor 35 Jahren fiel der King vom Thron. Ich esse heute ein frittiertes Erdnussbutter-Bananen-Sandwich. In memoriam.

Samstag, 11. August 2012

Salz in der Suppe.

Wir alle arbeiten uns ab an unserer Vergangenheit und das heißt oft eben auch - an unseren Eltern. Das kann schmerzhaft sein, unangenehm, aber auch liebe- und humorvoll. So wie in diesem Trailer zu einem Film, den es hoffentlich bald geben wird:


In ihm berichtet der Kölner Michael Koslar, den ich seit gefühlten drei Erdzeitaltern kenne, von seinem Vater Dieter, einem Mann, der buchstäblich für den Radsport lebte. Dieter Koslar war kein Didi Thurau, kein Eddie Merckx, kein Jan Ullrich, aber gerade das Knapp-dran-Vorbeischrammen am richtig großen Ruhm macht ihn zu einem typischen Repräsentanten der viel zu vielen Sportler, die im Streben nach dem Erfolg alles, wirklich alles, hinten anstellen. Sogar die eigene Familie.

Ich finde es sehr schön, dass in den knapp fünf Minuten des Videos dennoch ganz viel Zuneigung zu diesem verrückten, knorrigen, eigenbrötlerischem Menschen aufscheint, der Dieter Koslar gewesen zu sein scheint.

So oder ähnlich dürfte es vielen gehen, wenn sie von ihren Eltern sprechen.

Sonntag, 5. August 2012

Classic Days Schloss Dyk

Bella macchina.

Schwabenblitz: Porsche fuhr Opel.

Wenn das Auto 35 Millionen Dollar kostet, was kostet dann ein Auspuff?

Black Beauty mit Daytona.

Da bläst er: Zakspeed Turbo Capri.

Helmpflicht auch für Enten.

Rekordhalter?

Stranded in the Jungle.

Als Autos noch Gesichter hatten.

Plastikmodellbau à la Anglaise.

Rästelauto. Hinweis: Die Farbe!

Die Schwarze Witwe.

Plantagenbesitzer bei der Heimkehr.

Mittwoch, 1. August 2012

Bomber Boys.

Dieses Video hat mich gerade davon abgehalten, ins Bett zu gehen. "Bomber Boys" ist eine Dokumentation der BBC über das Bomber Command, das im 2. Weltkrieg den Krieg, den die Deutschen entfesselt hatten, nach Deutschland zurückbrachte. Die Doku wird präsentiert von Ewan McGregor und seinem Bruder Colin - eine Art Mini-"Band Of Brothers". Sie schildern die Schicksale der Bomberbesatzungen, die manchmal erst 18 Jahre alt waren und noch kein Auto gefahren hatten (oder gar eine Frau geküsst hatten), bevor man sie zu Herrschern über viermotorige Kriegsmaschinen machte, mit denen sie bei ihren Einsätzen bis zu zwölf Stunden in der Luft waren.

Erstaunt hat mich unter anderem, wie pathosfrei und kritisch mit der eigenen Vergangenheit die Doku umgeht: Hier wird nicht nur platt ein Heldenlied gesungen, sondern hier nähern sich zwei junge Briten dem Thema auf ganz persönliche und unbefangene Art und Weise. Colin McGregor ist selbst Pilot und lernt im Verlauf der Sendung das Fliegen auf altem Gerät bis hin zur Lancaster, dem Standardbomber der britischen Luftwaffe bei ihren Einsätzen über Deutschland. Aber es bleibt nicht bei militärischem Schulterklopfen unter technisch interessierten Flugzeugbegeisterten, die McEwans reisen auch nach Hamburg, um sich mit zivilen Opfern der Operation "Ghomorra", dem verheerenden Angriff auf die Stadt im Juli 1943, zu treffen und der Frage nachzugehen, ob die Strategie des "Area Bombing" den Krieg verkürzen half - und moralisch gerechtfertigt war.

Kurz: Eine großartige Doku, die dem Thema sehr gerecht wird - und ganz nebenbei zeigt, wie gutes Fernsehen geht.