Dienstag, 25. Oktober 2011

Bühnenstar

Ich habe ja quasi die Katze im Sack gekauft. Oder besser: Den Bühnenstar im Second-Hand-Outfit. Doch jetzt gehen wir den Geheimnissen des Großen Weißen auf den Grund. Dafür musste er abheben:


Erste Diagnose des Fachpersonals: Steht super da, der Sternenkreuzer. Fast 30 Jahre unter südlicher Sonne haben am Unterboden außer einer dicken Schicht von rotbraunem Staub nichts Ernsthaftes angerichtet. An einer Stelle zeigt sich Rost, wenn man den Unterbodenschutz sanft anhebt, aber das kann man noch bequem in den Griff kriegen. Jedenfalls dürfte kein TÜV-Mann etwas von "Ankara-Express" murmeln, wenn er den schwäbischen Streuner per frisch erteilter §21-Plakette heimholen darf.

Frisch gewaschen hat er auch die letzten Pferdehaare abgeschüttelt, die er noch von seiner letzten Heimstatt im Reitstall an sich trug. Jetzt teilt er sich die Bucht mit einem reinrassigen Renner - und wer weiß, vielleicht wirkt ja die Werkstatt-Osmose und der Benz läuft gleich 5 km/h schneller?


Sowas wird hier übrigens normalerweise verbaut:


Da ist der Heizöl-Benz natürlich ein echter Straßenköter gegen - aber was soll's, die Menschheit besteht ja auch nicht nur aus Heidi Klum-Lookalikes. Gott sei Dank.

Und die Finanzen? Fragen Sie nicht - so ein schönes Auto kostet nun mal. Auf dem Weg zur  Hebebühne gab der Anlasser den Geist auf, die Bremsen werden komplett erneuert, der Kühler dito, einen Kat spendiere ich ihm auch und die Antriebswellen - nun ja, ich höre besser auf, sonst heißt es noch, ich sei bekloppt geworden.

Könnte allerdings stimmen.

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