Dienstag, 12. April 2011

Wald der Wunder

Aus Gründen trieb ich mich am vergangenen Sonntag in einem Waldstück am Niederrhein rum, und zwar kurz bevor Borussia Mönchengladbach den angereisten Kölner Fußballern eine derbe Niederlage bereitete. Ich erwähne dies, weil auch in der Nähe des Waldes, in dem ich Ruhe und Erholung suchte, die Schmerzens- bzw. Enthusiasmus-Äußerungen der jeweiligen Anhänger deutlich zu hören waren. Soviel zur Ruhe und Erholung.

Dennoch fand ich in diesem Wald etwas Bemerkenswertes:


Das Gebäude stellt den Eingang zu einem Wasserspeicher (oder: "Wasserhochbehälter", wie die Tafel erklärt) dar. Heute wäre an dieser Stelle ein Betonklotz mit Entlüftungsschacht und einem Eisenzaun drumherum. Anfang des vergangenen Jahrhunderts baute man selbst mitten im Wald Jugendstil-Altäre. Schön.

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